Die Genossenschaft

Die Fürstenwalder Wohnungsbaugenossenschaft e.G. wurde am
8. Januar 1957 als „Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft“ (AWG) gegründet. Trägerbetriebe der Genossenschaft waren damals der VEB Reifenkombinat Fürstenwalde und der VEB Chemie- und Tankanlagenbau. Nach kurzer Existenz zweier Genossenschaften wurde die Genossenschaft zur AWG „Solidarität“ verschmolzen.

Zur damaligen Zeit mussten die Mitglieder den Mitgliedsbeitrag entrichten und 600 Arbeitsstunden leisten, wenn sie eine Wohnung nutzen wollten. In den 70er Jahren, mit Beginn des Wohnungsbauprogramms der DDR, wurden die Arbeitsleistungen in „Geldleistungen“ umgewandelt. Weiterhin wurde in den 70er Jahren die GWG „Ferdinand Bauer“ in die „AWG Solidarität“ eingegliedert.

Bis zum Ende der DDR im Jahre 1989 hatte unsere Genossenschaft einen Bestand von 2.453 Wohnungen und 8 Gewerbeeinheiten. Alle Gebäude befanden sich auf volkseigenem Grund und Boden. Mit dem Beitritt der DDR zur BRD musste die „AWG Solidarität“ zu einer Genossenschaft bürgerlichen Rechts umgestaltet werden.

Das bedeutete:

  • Erarbeitung einer bürgerlichen Satzung und deren Eintragung beim Registergericht Frankfurt (Oder);
  • Vermessung und Zuordnung des Grund und Bodens zur Genossenschaft;
  • Aufhebung der Doppelmitgliedschaft von Eheleuten;
  • Die geforderten Arbeitsleistungen (Geldleistungen) sind nach bürgerlichem Recht entfallen.

Im Verlaufe der Entwicklung  wurden seit 1990  50 Wohnungen neu gebaut und 600 PKW-Stellplätze geschaffen. Kontinuierlich wurde an der Verbesserung der Wohnsubstanz durch Instandhaltung
und Modernisierung gearbeitet. Dieser Prozess wird auch in Zukunft fortgesetzt.